Nach Fertigstellung des Stausees Mitte der siebziger Jahre wurde schrittweise eine große und moderne Freizeitanlage geschaffen.
Das erste Bild gibt eine Übersicht über einen Teil der ehemals vorhandenen Anlagen. Diese Anlagen waren nun keinesfalls verfallen, wie sonst vieles in der DDR, sondern waren schon zu DDR-Zeiten auf ziemlich hohem Niveau errichtet worden - nach der Wende wurden darüber hinaus viele Einrichtungen weiter verbessert und dem angeblichen 'Weststandard' angepasst.
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Das war gestern! Ein voll entwickeltes Freizeitparadies |
Das nachfolgende Bild zeigt etwa die gleiche Ansicht - diesmal nach vollständiger Entfernung aller Baulichkeiten.
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Das ist heute! Die eine 'blühende Landschaft' voller Unkraut und leeren geschleiften Flächen |
Es ist wirklich mysteriös, wie eine solch komplette Freizeitlanlage entfernt werden konnte. So komplett entfernt, dass nicht einmal die Fundamente oder unterirdischen Leitungen verblieben.
Im Sommer 1976 wurden die ersten Einrichtungen aufgestellt, die zukünftig den Ostsachsen ein Freizeitparadies eröffnen sollten.
Zunächst wurde ein einfacher Bauwagen aufgestellt, der den Wasserrettungsdienst und den Strandkorbverleih beherbergte.
Wie sich dann in den nächsten Jahren zeigt, war das zu optimistisch gedacht. Bald besiedelten Blaualgen nach kurzen Hitzeperioden den See, so dass oft vor dem Baden gewarnt werden musste. Selbst das Segeln war zeitweise wegen des ekligen Algenteppichs nicht mehr möglich. In späteren Jahren versuchte man durch eine sog. Biomanipulation dieses Problem mit natürlichen Mitteln zu lösen oder wenigstens zu entschärfen. Erstmals im Sommer 2004 konnte man wieder durchgehend im See baden, selbst bei Wassertemperaturen um 23 °C waren die teilweise noch vorhandenen Algen nicht mehr störend.Hier kommen Sie zur Seite 2 mit weiteren Bildern und Informationen