Der vor einigen Tagen erkennbare Ansatz zur Blaualgenentstehung ist verschwunden - keine Beeinträchtigung der Sichttiefe.
Die Talsperre ist bis zum Normalhöchststand gefüllt.
Am 02.06.09 organisierte die Talsperrenverwaltung am Stausee Bautzen eine Vortragsveranstaltung zum zukünftigen Vorgehen gegen die Blaualgenplage im Stausee. In dieser sehr gut besuchten Veranstaltung wurden umfangreiche Informationen zur Gesamtproblematik und zum weiteren Vorgenen gegeben.
Es wurde grundsätzlich festgestellt, dass innerhalb eines Zeitraumes von bis zu 10 Jahren das Problem Blaualge gelöst werden kann. Von vorrangiger Bedeutung ist dabei, den Eintrag an 'Algennahrung' durch die Spree zu reduzieren. Hierzu wurde die überraschende Idee vorgetragen, eine Bypassleitung vom Vorstau zum Ableitungspunkt zu verlegen, um somit einen wesentlichen Anteil der Nahrungslast vom Stausee fern zu halten. Probleme in dem nun stärker belasteten Spreeabfluss sind nicht zu erwarten - Blaualgen können sich in Fließgewässern nicht entwickeln.ln.
Für die im Stausee zurückbleibenden Blaualgen ist ein wirkunsvolles Fällungsmittel gefunden worden, so dass diese dann anschließend wirkungslos gemacht werden können.
Diese und andere Maßnahmen sind nicht zum Nulltarif zu machen. Es ist zu hoffen, dass die notwendigen Mittel in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen, um aus dem Stauseee endlich ein attraktives Naherholungsziel zu machen. Die bevorstehende Wasserspiegelabsenkung sollte dazu genutzt werden können, um die oben erwähnte Bypassleitung auf dem Stauseegrund zu verlegen.