Zur letzten Aktualisierung vom 11.05.2016

Stand der Entwicklung, der Verifizierung und der Vermarktung von E-Cat-Produkten

Mit diesen Informationen soll der interessierte Leser in die Lage versetzt werden, sich ein eigenes Bild zum Stand der neuen Energietechniken zu schaffen. Der Homepageautor verfolgt mit diesen Seiten keinerlei kommerzielle Interessen.

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Um was geht es hier?
Zukunftsmusik oder Realität?
Das Problem der etablierten Physik-Wissenschaft
Was sagt die Politik dazu?
Andere Aktivitäten - eine Auswahl
Gewinner und Verlierer(?)
Konkurrierende Energietechnologien
Zu den letzten Aktualisierungen
Abschlussbemerkungen


Um was geht es hier?!

Es geht hier um eine vollkommen neue Art der Energiegewinnung mittels eines Atomkern-Transformationsprozesses, der schon 1989 von den amerikanischen Erfindern Pons und Fleischmann entdeckt wurde - sie nannten diesen 'Kalte Fusion'. Mittels dieses jetzt LENR (Low Energy Nuclear Reactions) genannten Prozesses ist es offenbar möglich, unter Verwendung kleinster Mengen von Nickel und Wasserstoff eine Energievervielfachung mit dem Mindestfaktor 6 zu erreichen - ohne Strahlung, ohne Radioaktivität und ohne Abprodukte mit geringstem 'Brennstoffverbrauch'.
Diese neue Energieerzeugung könnte, wenn auch nicht schlagartig, zumindest mittelfristig in der gesamten Wirtschaft zu großen Umwälzungen führen und das CO2-Problem vollständig lösen helfen.
Diese großen zu erwartenden Umwälzungen sind offenbar der Grund dafür, dass dieses Thema bisher der Öffentlichkeit verschwiegen wird - leider zum Nachteil der Umwelt.

Über die Situation dieses Paradigmenwechsels scheint auch die Weltbank beunruhigt zu sei, wie in diesem Beitrag, der von einer Kohlenstoffblase spricht, zu lesen ist.

Hier gibt es Quellen für eigene weiterführende Informationsbeschaffungen, diese berücksichtigen leider meist nicht den neuesten Stand der Entwicklung, was besonders auf den hoffnungslos veralteten Wikipedia-Beitrag zutrifft.

Die Erklärung des Erfinders Rossi für den Prozess (Übersetzung des HP-Autors):
Nach meiner Theorie tritt mit Hilfe des Quantum-Tunneleffekts ein Proton von einem Wasserstoffatom in den Kern von Li-7 (ein ein Lithiumkern mit dem Atomgewicht 7), formt einen Be-8-Kern (Berylliumkern mit dem Atomgewicht 8), welcher dann innerhalb weniger Sekunden in zwei Alphateilchen (Heliumkerne) zerfällt, begleitetvon einer beträchtlichen Energiefreisetzung... Diese hier beschriebene Reaktion setzt keine Neutronen frei.
Ein Interview mit Rossi im Oktober 2015 können Sie hier lesen.

Zukunftsmusik oder Realität?!

Der Lugano Test

Im März 2014 wurde der sogenannte 'Lugano-Test' durchgeführt. Am 9. Oktober 2014 wurde dann der Bericht zu den Ergebnissen veröffentlicht.
Für diesen Versuch wurden die energieerzeugenden E-Cats des Erfinder Andrea Rossi zur Verfügung gestellt. Er selbst war an der Durchführung des Versuches, der Zurverfügungstellung der Messgeräte und an den Messungen nicht beteiligt.
Das Untersuchungsteam lässt keinen Zweifel daran, dass damit eine neue bisher nicht bekannte Energieerzeugung möglich ist, die absolut umweltneutral arbeitet, keine radioaktiven Stoffe benötigt oder erzeugt, nur minimale Mengen an Nickel und Wasserstoff benötigt und keine gefährliche Strahlung aussendet.

Ein-Jahres-Test des 1 MW-E-cats im Industrieeinsatz

Ein erster industrieller E-Cat-Komplex mit einer Leistung von 1 MW wurde bereits 2014 an einen unbekannten Kunden ausgeliefert. Das Gerät läuft offensichtlich zur vollen Zufriedenheit des Kunden. Im Zuge dieses Projektes wurden die am Anfang eingebauten 100 Stück 10 kW-Cats durch 4 Stück 250 kW Cats ersetzt. Die Parameter des Einsatzes werden laufend von 3 unabhängigen Teams aufgezeichnet (vom Erfinder Rossi, vom Kunden anhand der Energierechnungen, von einem unabhängigen Wissenschaftler-Team). Nach Rossi, sind die dabei erhaltenen Ergebnisse bis auf kleine Abweichungen übereinstimmend.
Weltweit halten sich merkwürdigerweise die Medien, auch solche die gern auch unbewiesene Sensationsmeldungen in die Welt setzen, mit Veröffentlichungen zum Thema LENR zurück - zugesandte Beiträge werden nicht beantwortet oder veröffentlicht. Man kann darüber spekulieren, wem oder was dieser Tatsache geschuldet ist.

Das Problem der etablierten Physik-Wissenschaft

Von der etablierten Wissenschaft wurde die Möglichkeit dieser Form der Energiegewinnung bisher überwiegend skeptisch, wenn nicht sogar als absolut unmöglich, betrachtet. Das liegt zum einen daran, dass eine solche Energiegewinnung dem gegenwärtigem 'Standardmodell' widerspricht und anderseits dass es noch keine einheitliche theoretische Erklärung für das Phänomen 'kalte Fusion'- besser 'einer Kerntransformation - gibt und offenbar auch der weitere Erhalt von Forschungsgeldern für die 'heiße Fusion' eine Rolle spielt. Wie bekannt, wird für den internationalen Forschungsreaktor ITER mit der geplanten 'heißen Fusion' mit einem Mittelverbrauch von insgesamt 15 Milliarden € (!) gerechnet. Bisher wurde mit diesem Projekt noch keine nutzbare Leistung gewonnen und eine kommerzielle Nutzung wird nicht vor 2050 - wenn überhaupt - erwartet!
Aktuell erhielt ich von einem Physik-Hochschullehrer folgende Antwort auf meine Frage, ob man sich in der Lehre mit der LENR-Technologie auseinandersetze:
"Ich sehe mich als Vertreter der Lehrbuchphysik und die Kalte Fusion gehört nicht dazu. Die Ergebnisse von Pons und Fleischmann widersprechen den Grundgesetzen der Quantenmechanik. Es ist eine Fehlmessung"
Interessant ist, dass hier noch auf die Versuchsergebnisse aus dem Jahre 1989 Bezug genommen wird, neue Ergebnisse sind nicht bekannt oder werden nicht zur Kenntnis genommen.

Was sagt die Politik dazu?!

Nach EU-Forderungen, die nicht publiziert wurden, hat die Europäische Union ein Dokument veröffentlicht, welches empfiehlt, stärker an der LENR-Technologie zu forschen!
Warum nur wurden andere Forderungen so schnell umgesetzt (Energiesparlampe...) und diese zukunftsträchtige Sache ignoríert - man ist doch angeblich an einer 'Energiewende' so stark interessiert und gibt dafür riesige Summen aus.
Der Regierung zumindest in Deutschland und allen Parteiführungen dürften die hier dargelegten Fakten im Prinzip bekannt sein - nicht zuletzt durch den 'Offenen Brief' an die Bundeskanzlerin.
Hier die ein Auszug aus der Antwort der Bundesregierung auf diesen offenen Brief an Frau Merkel:


Die Ergebnisse hat Rossi lange offengelegt, unabhängige Demonstrationen haben längst die Machbarkeit bewiesen - was will man noch?
Eine verblüffend dumme Antwort erhielt ich auf meine zugesandte Information an die Bundeszentrale der Grünen:Sie wollen alles was mit 'nuklear' in Verbindung steht nicht anwenden - man habe bessere Technologien. Offenbar hat man es nicht für nötig gehalten, sich erst einmal mit dem Gegenstand bekannt zu machen - oder es spielen andere Interessen eine Rolle.

Andere Aktivitäten - eine Auswahl!

Brillouin Energy hat ein internationales Lizenzabkommen mit drei Nationen abgeschlossen. Das Unternehmen ist in Verhandlungen mit weiteren potentiellen internationalen Partnern. Näheres können Sie hier lesen.

Bei der in der Schweiz ansässige Firma LENR-Cars wird die Entwicklung eines PKWs betrieben, der auf der Basis der LENR-Technologie arbeiten soll.

Am 8. April 2014 wurde in Nikkei (das japanische Equivalent zum Wall Street Jounel) berichtet, dass >Mitsubishi Heavy Industries in Yokohama planen, die LENR - Reaktion zur Umwandlung von gering strahlendem radioaktiven Abfall in sauberen nuklearen Abfall zu nutzen. Diese patentierte LENR-Transmutationsmethode wurde von dem Mitsubishi Physiker Yasuhiro Iwamura entwickelt.

In China soll es auf hohem politischen Niveau eine Entscheidung geben, eine neue Industriezone in Baoding für die Produktion des E-Cats zu errichten. Die entsprechenden Lizenzen seien schon erworben.
Jetzt gibt es eine erste konkrete Veröffentlichung eines erfolgreich durchgeführten Versuches einschl. Bilder zu Versuchsaufbau, Reaktor und Grafiken. Die Veröffentlichung erfolgte vom Songsheng Jiang of the China Institute of Atomic Energy (CIAE)

Schon vor Längerem wurde berichtet, dass in Russland der Physiker Alexander Parkhomov einen E-Cat auf der Basis der Veröffentlichungen des Lugano-Reportes nachgebaut hat und erfolgreich eine Energievervielfachung erreicht hat. Die Vergleichsergebnisse waren eindeutig: Ohne Brennstoffladung wurde mit einer Leistung von 1070 W eine Temperatur von 1200° C ereícht. Mit der Nickel-Wasserstoffladung genügten 330 W um die gleiche Temperatur zu erreichen. Der 'Brennstoff' enthielt lediglich 0,63 g Nickel. Es wurde ein COP=3,2 (COP=coefficient of performance - Faktor des Energiegewinns) errechnet.

Hier ist der Patentantrag der Airbus Defence and Space GmbH einzusehen. Dieser Antrag bezieht sich ausdrücklich auf die Verwendung von LENR-Reaktionsmaterial.

Gewinner und Verlierer(?)!

Eigentlich könnten von der Einführung des E-Cats (fast) alle profitieren - zuerst die Natur!. Kurzfristig geht es erst einmal um den Ersatz der Gas- und Ölfeuerungen in den Haushalten und dem zunehmenden Einsatz von Großgeräten in Industriealagen.
Mit den Einsatz würden zunächst u. A. folgende Effekte eintreten:
Reduzierung des CO2-Ausstoßes,
Reduzierung der Importe von Öl und Gas,
Drastische Reduzierung der Ausgaben für Heizenergieträger insbesondere im häuslichen Bereich,
Anscheinend aber auch Steuerausfälle, die beim bei einem Wegfall des bisherigen Verkaufs der Energieträger eintreten.

Man sollte aber weiterdenken (was heute der Politik offenbar schwerfällt):
Freiwerdende Mittel, insbesondere im privaten Bereich könnten für Konsumausgaben eingesetzt werden, die unmittelbar der Wirtschaft des Landes zugute kämen, anstatt nach außen für den Energieeinkauf abzufließen.
Die für die Energiebeschaffung eingesparten Mittel kämen durch andere Ausgaben dem produzierenden Mittelstand zugute. Damit wäre auch die Kompensation der oben erwähnten Steuerausfälle gewährleistet.
Der Wegfall von Arbeitsplätzen in einigen Bereichen der gegenwärtigen Brennstoffwirtschaft würde durch den steigenden Konsum von Produkten und Dienstleistungen auf anderen Gebieten voraussichtlich mehr als ausgeglichen.

Immer das Neueste zuerst!

Mai 2016

Das Repräsentantenhaus für Verteidigung diskutiert den Einfluß von LENR auf die nationale Sicherheit.
Der einleitende Text:
Das Komitee ist sich der positiven Entwicklung der LENR-Technologie bewusst, welche ultrasaubere, niedrigkosten-erneuerbare Energie liefert und dass dies einen starken Einfluss auf die nationale Sicherheit darstellt. Entsprechend der Defense Intelligence Agency (DIA)ist LENR, wenn dieses funktioniert, eine durchschlagende Technologie, die Energieerzeugung und Speicherung revolutionieren könnte.
Hier der volle Text des Beitrages.

Von Rossi wurd schon länger die 3. Generation des E-Cats bekannt gegeben - genannt 'E-Cat QuarX'. Dieser soll gegenüber den Vorgängern erstaunlich verbesserte Eigenschaften haben, was insbesondere den COP und die Möglichkeit der gleichzeitigen Stromerzeugung betrifft. Dieser soll laut diesem Beitrages noch in diesem Jahr in Europa demonstriert werden.

März 2016

Rossi hat eine Mitteilung veröffentlicht in der er mitteilt, dass der Kunde, bei welchem der 1-Jahres-Test durchgeführt wurde, drei weitere 1 MW-Einheiten bestellt hat, die in den nächsten 180 Tagen montiert werden sollen.

Neuerdings gibt es einen recht unerfreulichen Streit zwischen Rossi und Industrial Heat, die ebenfalls den Ein-Jahres-Betrieb begleiteten. Das geht so weit, dass Industrial Heat sogar die positiven Ergebnisse, die im Versuchsbericht genannt werden, verneint. Dazu muss man wissen, dass ein Vertrag mit Rossi besteht, nachdem Industrial Heat bei einem positiven Ausgang des Tests ein Summe in Millionenhöhe an Rossi zu zahlen hat. Andererseits wurden aber von Industrial Heat mehrere Patente zum E-Cat angemeldet. Auf alle Fälle wirde durch solche Aktionen die Glaubwürdigkeit von Rossi herabgesetz, was jedoch wenig Erfolg erwarten lässt, wenn der E-Cat, wie erwartet funktioniert und weiter verkauft werden kann - evtl. auch als Lizenz.

Nach Mitteilungen von Rossi sollen die Maßnahmen für eine Massenfertigung des E-Cat massiv voran getrieben werden. Von ihm werden auch alle Bedenken zerstreut, dass es durch die Konzentration der Fertigung zu Engpässen oder Lieferverzögerungen kommen könnte. Er schreibt, dass die letzte Konstruktion des E-Cat mit Roboterspezialisten entwickelt wurde und dabei mit dem renomierten Roboterspezialisten ABB Robotics zusammen gearbeitet wurde. Dabei scheint man sich auf die Produktionsvorbereitung zum Typ E-Cat QuarkX zu konzentrieren. Dabei handelt es sich um ein sehr kleines Gerät mit einer Leitung von lediglich 100 W und soll einschl. verschiedener Komponenten die Größe eines Bleistiftes haben. Dieses soll so ausgelegt sein, dass es sich zu beliebigen Ausgangsleistungen zusammenschalten lässt. Es scheint logisch, dass kleinere Geräte sich wegen der geringeren Reglungsträgheit wesentlich besser beherrschen lassen. Darüber hinaus ist auch vorstellbar, dass sich mit der vergrößerten Wärmetauschfläche der Wärmneaustauch auch bei höheren Elemetentemperaturen verbessert. Mit der Vermarktung soll schon in diesem Jahr - zunächst in den UISA - begonnen werden. Was den Produktionspreis betrifft, betont Rossi, dass die Produktion so ausgelegt ist, dass ein sehr niedriger Preis erreicht werden kann und damit billigere Nachahmeprodukte sehr schwer zu entwickeln sind.

Wie Rossi jetzt mitgeteilt hat, soll eine EcatX-Anlage bereits bis zum April 2016 offenbar in Europa (wahrscheinlich in England) in Betrieb gehen. Obwohl gegenwärtig recht wenig erwähnenswerte Beiträge erscheinen, tut sich im Hintergrund Einiges. Die Berichte über den Einjahres-Test des E-Cat wurden bisher noch nicht veröffentlicht.

Es wird jetzt ein E-Cat-Versuchskit angeboten, einschließlich der notwendigen Substanzen. Der Erhitzer hat zwei Aufnahmen, um das Verhalten eines mit aktiven Substanzen geladenen mit einem inaktiven Versuchskörper vergleichen vergleichen zu können.
Februar 2016
Schon vor Längerm wurd eine Liste veröffentlicht, welche die Energieprojekte aufführt, in denen in den USA geforscht wird. An erster Stelle wird dabei die Rossi-Entwicklung aufgeführt.

Hier gelangt man zu der Beschreibung des Patentes, das Rossi für den Ecat in Europa eingereicht hat.

Der Ein-Jahres-Industrietest mit dem 1 MW-Rossi-ECat ist abgeschlossen und der Abschlussbericht soll demnächst veröffentlicht werden. Es besteht wohl kein Zweifel daran, dass die Berichte ein positives Ergebniss bestätigen werden.
Wie jetzt von Rossi verlautet, arbeiter er intensiv an der Reifmachung des EcatX, der insbesondere für den Kleininteressenten wichtig werden wird. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass parallel dazu die Serienproduktion voran getrieben wird.
Lassen wir uns überraschen!

Einen aufschlussreichen Beitrag zum Thema LENR kann man hier in Deutsch lesen.

Wie schon von Rossi informiert, kann mit dem EcatX gleichzeitig sowohl Wärme als auch Elektrizität 'gewonnen' werden. Er bejaht die Frage, ob mit dem Home-Ecat eine Elektroenergie von 300 bis 500 Watt erreicht werden kann - eine obere Grenze gibt er nicht an - war ja auch nicht gefragt. Hier zeigt sich, wie schon oft, eine stark restriktive Informstionspolitik seinerseits.

In diesem Beitrag gibt es sehr fundierte Informationen, wie die bisherigen alternativen Energien aus Wind und Sonne sich auf die Stabilität des Stromnetzes auswirken. Es wird geschlussfolgert, dass höchstens50 % des Stromes aus diesen Quellen stammen dürfen, um die Netzfrequenz von 50 Hertz +/- 0,2 Hertz aufrecht erhalten zu können. Diese Stabilität kann nur durch die Massenträgheit der großen Turbinen aufrecht erhalten werden, die damit unerlässlich im Stromnetz vorhanden sein mössen. Daraus ergibt sich die Forderung, solche Turbinen auch zukünftig für die Stromerzeugung zu nutzen. Entsprechend des Standes der Technik kann damit Strom ohne CO2-Ausstoß nur mit Hilfe von Kernkraftwerken erzeugt werden - und natürlich (hoffentlich auch bald) mit Hilfe der E-Cat-Wärmeerzeugung. Diesem Aspekt sollte man bei der Betrachtung dieser Energiefreisetzungtechnologie besondere Beachtung schenken!
Januar 2016

Eine kleine 'Wirtschaftlichkeitsrechnung' zum E-Cat:

Die jetzt sehr stark gefallenen Heizölpreise stellen an die Energieausbeute und die Anschaffungskosten eines E-Cats hohe Anforderungen.
Ausgangsgrößen:
Die Kosten für die Erzeugung von einer KWh Wärmeenergie sind dann grob gerechnet: Damit sollte klar sein, dass ein E-Cat mit COP=6 bei den derzeitigen Heizölkosten nicht konkurrenzfähig wäre. Die Weiterentwicklung zum E-CatX mit einem weit höherem COP ist also eine Notwendigkeit. Mit einem im Gespräch befindlichen COP von 10 für den E-CatX könnte ein KWh - Preis von 0,025 € erreicht werden - plus die Kosten für den Austausch der Heizelemente - wahrscheinlich 2 mal im Jahr - und der Wartungskosten.
Wenn man jedoch den Umweltnutzen beim E-Cat-Betrieb betrachtet, dann ist dieser auf jeden Fall ein Gewinn! Außerdem: Mit dem E-CatX soll es möglich sein, neben Wärme auch Elektrizität abzuzweigen. Wenn damit ein Akku geladen werden kann und dieser dann zum laufenden Initiieren des LENR-Prozesses genutzt werden kann, ergibt sich ein ganz anderes Bild!!
Des Weiteren ist fraglich, ob der Ölpreis auf dem bisherigen niedrigen Niveau verharrt. Auch ist bisher nicht bekannt, welchen COP man mit dem E-catX tatsächlich erwarten kann.
Interessant ist, dass der Heizölpreis auf ein Niveau gefallen ist, das fast genau dem jetzt bekannten COP des E-Cats hinsichtlich der Kostengleichheit entspricht.

Der Einjahrestest des 1 MW-E-Cats von Andrea Rossi geht langsam dem Ende zu. Schon jetzt scheint festzustehen, dass der Einsatz ein voller Erfolg war und viele MWh-Wärmeenergie erzeugt wurde.
Im Mittelpunkt steht jetzt immer mehr der neu entwickelte E-Cat X. Wie Rossi schrieb soll der aktive Teil eines 20 KW-Geräts dieser Art die Größe einer Zigarettenschachtel haben. Einschließlich der notwendigen 'Kühlrippen' am aktiven Teil sollte der Reaktor nicht größer als ein Schuhkarton sein. Darüber hinaus soll bei Bedarf auch Elektroenergie abgezweigt werden können. Es gibt Hinweise darauf, dass die Elektroenergie direkt im aktiven Teil generiert wird.
Von Rossi wurde gelegentlich geäußert, dass es günstiger sei, statt eines großen mehrere kleinere E-Cat-Elemente zu verwenden. Das erscheint logisch, wenn es gelingt mit kleineren, schell aufzuheizenden Elementen in kürzerer Zeit zur exothermen Wärmeabgabe zu gelangen. Damit könnte die Aufheizfrequenz erhöht werden und die Anpassung an den Wärme- oder/und Elektroenergiebedarf verzögerungsfreier erfolgen. Außerdem ist vorstellbar, dass die Einzelelemente bis zu einem höheren Energieniveau initiiert werden könnten, was den COP sicherlich zugute käme. Die nun bekannte flache Ausführung des E-Cats würde auch die Stapelung von Einzelelementen ohne großen Raumbedarf ermögliche.

Es wird vom Patentrechteigentümer des E-Cat mit erheblichen Widerständen gegen die Einführung gerechnet. Wohl aus diesem Grund wurde eine enge Verzahnung mit der chinesischen Seite hergestellt.
In den westlichen Industriestaaten wird der Entwicklungsfortschritt des E-Cat und dessen Aussichten weiterhin verschwiegen.
Von mehreren Kommentatoren wird vermutet, dass der sinkende Ölpreis darauf zurückzuführen sei, dass der führende Ölförderer am Golf damit seine Konkurrenten zur Aufgabe zwingen will, um nach der Markteinführung des E-Cat den Rest-Ölbedarf für Schmierstoffe, Chemie und die verbleibende Fahrzeugflotte allein zu decken.

Am 21. Juni 2016 findet in Stockholm das erste 'New Energy World Symposium' statt. Auf diesem sollen unter anderem die Ergebnisse der Ein-Jahr-Erprobung des 1 MW-E-Cat von Andrea Rossi diskutiert werden.

Hier zwei Links für weitere interessante Informationen:
Auf diesen Seiten wird sehr ausführlich und aktuell zu der Entwicklung geschrieben und interessante Schlussfolgerungen gezogen.

Dieser Link befasst sich sehr ausführlich mit den konkreten Anwendungsmöglichkeiten der LENR-Technologie und insbesondere mit dem Gedanken der Errichtung von vollkommen autarken LENR-Cities.

Es muss an dieser Stelle vermerkt werden, dass die hier beschriebene LENR-Technologie inzwischen an letzter Stelle des TOP 5-Ratings sauberer Energiequellen liegt. Vor dieser liegen noch: Eine weitere Entwicklung macht auf sich aufmerksam, die mit herkömmlicher Technik einen erheblichen Wärmeüberschuss erzeugen soll. Diese Technologie soll sich dadurch auszeichnen, dass damit veraltete Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke sehr kostengünstig auf eine emmisionsfreie Energieerzeugung umgestellt werden können - dazu ist natürlich die Rossi-Entwicklung ebenfalls geeignet.
Es hat fast den Anschein, dass Andrea Rossi große Anstrengungen machen muss, um bald ein marktfähiges Produkt hervorzubringen.
Dezember 2015
Zum E-Cat X:
Es scheint sich jetzt eine ganz neue Entwicklung aufzutun - aufgrund einer grundlegend neuen Idee von Rossi sei es ihm gelungen, mit dem E-Cat X Elektrizität mit einem hohen Energiegewinn oder vielleicht sogar im Selbstlauf zu "gewinnen". Nach seiner Aussage hat man schon Jahre an dieser Zielstellung gearbeitet, die jetzt schlagartig realisiert werden konnte. Das Neue scheint insbesondere die Möglichkeit zu sein, sowohl Spannung als auch Stromstärke regeln zu können. Gegenwärtig sei das Labor vollständig abgeriegelt und nur von ihm zu betreten. Nachdem in Kürze die Patentschrift hinterlegt wird, sollen Einzelheit veröffentlicht werden.

Auf eine Anfrage hin beantwortete Rossi einige weitere Fragen zum E-Cat X:
Die Herstellung eines solchen Bauteils soll ähnlich der Drucktechnik der Leiterplattenherstellung möglich sein - herunterscalierbar bis in den Wattbereich.
Die Energievervielfachung soll sehr hoch sein - den alten Faktor 6 kann man offensichtlich vergessen
Die wichtigste Bestätigung: Es ist die direkte Ableitung von Elektroenergie möglich - damit könnte die technisch aufwendige Technik über Turbinen sowie deren schlechter Energieumwandlungswirkungsgrad - ca. 0,3 - für die Elektroenergieerzeugung überflüssig werden.

So positiv diese neuen Entwicklungen sind - als Konsequenz muss damit offensichtlich in Kauf genommen werden, dass eine mögliche Markteinführung sich weiter verzögert. Diese Tatsache ist u.a. der beschämenden Tatsache geschuldet, dass die 'etablierte Wissenschaft' noch immer glaubt oder der Öffentlichkeit Glauben machen will, dass es sich dabei um einen groß angelegten Schwindel handele. Damit wird wahrscheinlich die Chance vertan, einen wirklichen Beitrag zur Senkung des CO2- Eintrages zu leisten.Um wieviel schneller könnten Ergebnisse erreicht werden, wenn mit der vollen Kraft der Wissenschaft an diesem Projekt gearbeitet würde.

Die jetzt seit über 300 Tagen im Betriebseinsatz befindliche Version des 1 MW-Gerätes ist durch die Entwicklung einer grundlegend neuen Version technisch überholt. Der im Betrieb befindliche Reaktor hat offenbar gezeigt, dass bedeutende Mengen an Überschussenergie erzielbar sind - die neue Version soll hinsichtlich des Energievervielfachungsfaktors (COP) wesentlich besser abschneiden und außerdem die direkte Abgabe von Elektroenergie ermöglichen. Als eine Konsequenz wurde die Weiterentwicklung eines E-Cats mit preiswerter Gaserhitzung abgebrochen - offenbar wird für die Zukunft voll auf den E-Cat-X gesetzt, was aber voraussichtlich die Folge hat, dass sich die kommerzielle Vermarktung verzögern kann, da weitere Verifizierungen benötigt werden.

Orbo-Energie: Von ORBO wird jetzt ein Handy mit einer unerschöpflichen Energiequelle zum Kauf angeboten. Ob es sich dabei um die Anwendung einer LENR-Technologie handelt ist bisher nicht bekannt. Immerhin hat Rossi hinsichtlich des E-Cats X darauf hingewiesen, dass dieser bis zum Watt-Bereich ausgeführt werden kann.
November 2015
Es ist schon erstaunlich, welche Begeisterung die Bekanntmachung der ersten Zehntelsekunden Plasmabrenndauer des Versuchsreaktors Wendelstein ausgelöst hat - eine Zeitung bezeichnete die Anlage sogar als 'Sonnenofen', was sie natülich nicht ist. Wenn man bedenkt, dass damit Energiegewinnung vielleicht in Jahrzehnten möglich sein wird und dass dann Anlagen gebaut werden müssen, die viele Milliarden Aufwendungen erfordern, dann ist wahrlich kein Grund zum Jubeln. Und das angesichts der Tatsache, dass bis dahin sicher andere Verfahren längst entwickelt wurden.
Immerhin läuft der erste 1 MW-E-Cat bis zum 08.12.2015 bereits 288 Tage im Betriebseinsatz - bis auf wenige durch Reparaturen und Modifikationen notwendige Unterbrechungen.
Der Ausstieg aus der Forschung 'Heiße Fusion`' (Wendelstein, Iter) könnte Milliarden frei machen für Projekte, die zeitnah Wirkung zeigen könnten. Und die jetzt beteiligten Wissenschaftler bräuchten nicht arbeitslos werden - aber müssten sich von einem Lieblingsprojekt verabschieden.
September 2015
Zum Industrie-Einsatztest des 1 MW-E-Cats hat Rossi Angaben darüber gemacht, welche 'Datensammler' zur Auswertung des einjährigen Einsatzes vor Ort sind: Bisher habe der Datenabgleich ergeben, dass die Auswertungsergebnisse abgesehen von Messfehlerdifferenzen und unterschiedlicher Instrumentierung gut übereinstimmen.
Es wird interessant sein, wie die 'Wissenschaftswelt' auf eine Veröffentlichung reagieren wird und ob die Entwicklung dann weiterhin als Schwindel und Ergebnis von Fehlmessungen bezeichnet werden kann.

Jetzt stellt selbst das internationale Kernforschungszentrum CERN fest, dass gemessene Überschussenergie mit dem 'Standardmodell' nicht vereinbar ist und dass sich möglicherweise die Tür für eine andere Physik öffnen könnte. Eine höchst bemerkenswerte Feststellung.

Es ist zu beobachten, dass verstärkt Patenterteilungen und Anmeldungen zu LENR-Prozessen erfolgen. Nachdem eine Patenterteilung in den USA für den Rossi-Reaktor erfolgte werden jetzt auch solche von russischen Wissenschaftlern angenommen und auch das europäische Patentamt hat für die Methode von Piantelli einen Patentantrag angenommen. Von Wissenschaftlern der EU ist nichts zu vermelden - offensichtlich vermuten diese immer noch, dass es sich dabei um Schwindel handelt - oder wie mir ein Physiker schrieb - dass alles auf Fehlmessungen beruhe.

Irgendwie passt es nicht ins Bild, dass auf russischer Seite, die ja überaus auf den Export von Erdöl und Erdgas angewiesen ist, starke Aktivitäten in der LENR-Forschung zu beobachten sind. Im Gegensatz zu den 'führenden' deutschen Wissenschaftlern wollen die russischen Physiker ein volles Programm für die LENR-Forschung in Gang setzen. Des Weiteren wird im Oktober 2015 eine LENR-Konferenz in Sotschi durchgeführt.
Der Widerspruch ergibt sich aber nach meiner Meinung nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick kann man erwarten, dass eine erfolgreiche Technologie heute kaum noch verhindern werden kann - wie das bisher in den westlichen Ländern noch durch Verschweigen versucht wird. Noch immer gilt der legendäre Ausspruch 'Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben'. Strategisch richtig ist es auf alle Fälle, sich auf solch eine Zukunft vorzubereiten. Ohnehin ist es klar, dass ein schlagartiger Verzicht auf Öl und Gas nicht zu erwarten ist - diese Rohstoffe werden auch zukünftig gebraucht werden (u.A. Kunststoffindustrie, übergangsweise Kraftstoff).

BRILLOUIN ENERGY CORP hat im US Capitol in Washington eine Präsentationsveranstaltung zu ihren Warmwasserbereitern durchgeführt, die auf der LENR-Technologie beruhen.
An dieser Veranstaltung nahmen Kongressmitglieder, Offizielle der Regierung, Repräsentanten aus der Industrie und Gruppen von Bürgern teil, die sich mit dem Fortschritt für die Förderung von sauberer Energie auf Regierungsebene befassen. Die Teilnehmer lernten die Prototypen der Brillouin-LENR-Reaktoren kennen und erfuhren, dass Brillouin und das Stanford Research International einen Vertrag abgeschlossen haben, unter welchem eine unabhängige Testung und Bewertung der Brillouin-Technologie stattfindet.

Von Brillouin wurden folgende Prototypen vorgestellt.
  1. Der Warmwasserboiler für 100 bis 150 grd C - für Hausheizung und Warmwassererzeugung
  2. Der Hochtemperaturboiler für 500 bis 600 grd C für Elektroenergieerzeugung

Jetzt hat auch die US Navy einen Patentantrag für einen LENR-Prozess eingereicht - es wird offenbar langsam eng für die 'sceptischen Nachzügler', wozu leider bis jetzt noch die deutschen Wissenschaftler, Publizisten und Politiker gehören.

Tom Wipple, der seit langem die LENR-Entwicklung verfolgt, schrieb hier kürzlich Folgendes:
Es ist eine Sache von Tagen, nachdem bekannt wird, dass die (LENR-) Technologie funktioniert und die Ökonomie in ihrem Kern erschüttern kann, dass das Fernsehen behaupten wird, dass die Technologie gesundheitsgefährdend sei und deshalb noch weitere 30 bis 40 Jahre getestet werden sollte. Die TV-Aktivitäten werden durch die Lobbyisten in Capitol Hill begleitet werden, die Nutzung zu verbieten oder zumindest um Jahre zu verschieben, ehe diese Technologie für die Öffentlichkeit nutzbar sein sollte. ... Industial Heat (Die Entwicklungsfirma für die LENR-Technologie) übergab einfach die Technologie an China, wo Lobbyisten, Kongressmitglieder und TV Null Einfluss auf die Entscheidungsträger haben. ...




Abschlussbemerkungen

Unser gesamtes Leben hängt durch die digitale Durchdringung aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche von einer immer funktionierenden Stromversorgung ab.
Man rechnet heute damit, dass nach 48 Stunden Stromausfall ein extremer Notstand eintritt und dieser im Chaos endet. Die historisch gewachsene extreme Zentralisierung der Energieerzeugung und Verteilung trägt dieser Bedrohung in keiner Weise Rechnung. Die selbst nach dem 2. Weltkrieg recht schnell wieder funktionierende Stromversorgung war u. A. der damals noch dezentralen Energieerzeugung in zahlreichen Stadtwerken zu verdanken. Im Lichte dessen scheint es unausweichlich, wieder zu Dezentralisierung der Stromerzeugung und Verteilung überzugehen. Die hier angeführten Techniken sind das Mittel, durch eine standortunabhängige Stromversogrung diese Dezentralisierung zu erreichen.Schon im Interesse der nationalen Sicherheit erscheint das Vernachlässigen dieses Gesichtspunktes im höchsten Maße fahrlässig. Gerade die aktuellen Enthüllungen zeigen, welchen Gefahren die digital vernetzte Stromversorgung ausgesetzt ist und welche katastrophal-chaotischen Auswirkungen bei einem großflächigen Stromausfall drohen.

In diesem Zusammenhang sind hier sehr eindrucksvoll die Auswirkung eines elektromagnetischen Pulses beschrieben. Auf die USA bezogen wird dort eingeschätzt, dass innerhalb eines Jahres 90 % der Bevölkerung sterben könnte - wobei es nicht eine Frage des OB sondern des WANN für das Eintreten eines solchen Ereignisses sei. Desgleichen wird in dem Beitrag über Möglichkeiten des Schutzes von Elektronik berichtet. Bei Wikipedia ist ein Beitrag zu diesem Thema vorhanden.




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