Unser Berner Sennen Zwinger '... vom Mönchswalder'


Vor zehn Jahren war uns klar: Wir schaffen uns einen Hund an. Lange haben wir überlegt, welche Hunderasse am besten zu uns passt. Unsere Berner Wir haben drei Kinder, die damals 6, 6 und 8 Jahre alt waren. Des weiteren gehörten zu unserem Haushalt bereits drei Katzen. Ein Haus mit einem großen Grundstück war auch vorhanden - es fehlte also nur noch ein Hund!

Der Berner Sennenhund - unser Traumhund

Nach dem Studium von vielen, vielen Rassebeschreibungen kamen wir überein, dass der Berner Sennenhund unser Traumhund sein muß! Nicht nur optisch, sondern vor allem wegen seines wundervollen Wesens: Berner Sennenhunde sind ideale Familienhunde, die eine enge Beziehung zu ihren Menschen brauchen, um ihre bestechenden Eigenschaften wie Kinderliebe, Freundschaft mit allen anderen Haustieren, Treue und Wachsamkeit zu entwickeln. Die Freunde des Berner Sennenhundes nennen ihn auch "einen Engel auf vier Pfoten".

Nixe

Auswahl der Zucht für unseren ersten Berner Sennen

Wir haben dann eine Menge von Züchtern angerufen und uns letztlich für eine kleine Zucht in der Nähe von Kassel entschieden. Ausschlaggebend für unsere Entscheidung war nicht der Anschaffungspreis, sondern die Aufzuchtsbedingungen. Die drei Zuchthunde "unserer Züchterin" lebten als Familienmitglieder mit im Haus und auch die Welpen wurden umsorgt, geprägt und sozialisiert, wie man es sich nur wünschen kann. Einen Hundezwinger gab es dort nicht. Und so kam unsere Nicke in unser Haus. Diese Entscheidung haben wir nie bereut!

Hexe

Als Nixe (Nixe vom Lohberg) 10 Monate alt war, kauften wir unsere Hexe (Beauty vom Pflügl-Haus), damit, wenn wir einmal nicht zu Hause sind, unser Nixenkind nicht so alleine ist. Auch die Anschaffung des Zweithundes ist eine wunderbare Erfahrung geworden.

Die ersten Welpen

Tja, und einmal in ihrem Leben sollte unsere Nixe schließlich Welpen haben! - Mehr war gar nicht geplant. Weil wir kein krankes Elend in die Welt setzen und alles ganz ordentlich machen wollten, haben wir unsere "Dicke" zunächst röntgen lassen und haben dann die Zuchttauglichkeitsprüfung abgelegt. Ganz in der Nähe wohnte ein hübscher Berner-Mann und die Besitzer taten uns den Gefallen, die gleichen Hürden zu nehmen. Nach 63 Tagen lagen dann 15 Welpen in unserer Stube!

Unser A-Wurf wurde am 08.06.1995 in einer Rekordzeit von 8 Stunden geboren und wir haben natürlich mächtig über unsere Hundemama Nixe gestaunt. Es waren 6 Mädchen und 9 Jungs.

Wenn man einmal so etwas Knuffeliges, Süßes und Liebes erlebt hat, dann kann man einfach nicht mehr die Finger davon lassen - so ging es jedenfalls uns!

Beim B-Wurf, geboren genau ein Jahr später, am 08.06.1996 schenkte uns Nixe als anderes Extrem nur 3 Babys.

Dann hatten wir einen "Unfall": Nixe büchste im November 1996 nachts aus. Geholfen hat ihr damals unser türenöffnender Kater Max. Er sprang auf jede Türklinke; er konnte den Anblick einer geschlossenen Tür einfach nicht ertragen, hatte ich manchmal den Eindruck! - Selbst wenn er gar nicht hinein oder hinaus wollte, konnte er an keiner Tür vorbeigehen, ohne sie zu öffnen. Und so ging unsere liebeskranke Nixe dann eben nachts spazieren und kam am nächsten Morgen total zerzaust und im Genick naßgekatscht mit einem so glücklichen und zufriedenen Gesichtsausdruck wieder nach Hause. Das Ergebnis kam in der Nacht vom 10. zum 11. Januar 1997 auf die Welt: Auch die drei Schäferhund-Berner-Mixbabys haben das große Los mit ihren Adoptivfamilien gezogen. Sie schlafen allesamt mit ihren Leuten im Schlafzimmer und ich kann nur sagen, daß wir großes Glück mit den Leuten hatten. Die Mischlinge heißen Felix, Bonzo und Hexe.

Im April 1997 kauften wir (Amadeus) Mozart, einen der 15linge vom A-Wurf, von seinen Leuten zurück - angeblich Mozart hatte die Frau eine Hunde- und Katzenhaarallergie. Aus Angst vor einer Mutter-Sohn-Verpaarung haben wir Nixe sterilisieren lassen, was wir sehr bereut haben: Sie hatte traumhaft schöne Berner-Kinder! - Mozart ist kein Einzelfall.

Jetzt war Hexe drei Jahre alt und an der Reihe mit dem Kinderkriegen. Nach dem HD-Röntgen und dem Bestehen der Zuchttauglichkeitsprüfung von Mozart und Hexe (beide sind übrigens HD-frei) wurden am 08.08.1997 wurden unsere C - Berner geboren.

Die D-Babys kamen am 14.05.1999 zur Welt:

Tja, und dann gab es wieder einen leichteren "Unfall": Die E - Babys konnten wir am 09.11.2000 auf unserer Welt begrüßen. Sie waren natürlich nicht geplant und ich muß im Nachhinein auch sagen: Nie wieder einen Winterwurf - im Sommer ist alles viel schöner und einfacher. Die Kleinen können im Sommer den ganzen Tag draußen auf der Wiese rumwuseln und spielen. Im Winter ist das nicht möglich und man ist den ganzen Tag am Wischen. Na ja, wir haben sie auch groß gekriegt.

Dann hatten wir am 17.03.2000 Valett vom Haus Wallberg in Sachen Tierschutz freigekauft. Sie mußte vorher 1 ˝ Jahre in einem ca. 1,5 m² kleinen Verschlag hausen und wurde auch geschlagen. Valett absolvierte im Mai auf einer Hundeausstellung in Halle ihre Zuchttauglichkeitsprüfung und war auch HD-frei. Am 19.08.2000 erblickten die F-Babys von Valett das Licht der Welt.

Valett hatte dann noch ein zweites und damit letztes mal Nachwuchs, und zwar am 27.04.2001. Es war unser G - Baby Gershwin, der aber nicht allein aufwachsen musste, weil Hexe am 01.05.2001 den elf H - Babyies das das Leben schenkte. Die beiden Mütter versuchten, sich gegenseitig mit der Aufzucht der Kleinen zu übertrumpfen. Am liebsten hätten beide alle Bernerkinder allein großgezogen. Wir haben Valett natürlich vier Hexenkinder als Adoptivbabys übergeben.

Valett lebt seit Oktober 2001 bei unseren Eltern, wo sie den Platz der verstorbenen Mischlingshündin Lucie eingenommen hat. Gershwin kam als Einzelbaby mit Kaiserschnitt zur Welt und wir wollten Valett aus diesem Grund nicht noch einmal decken lassen. Unsere Eltern bemuttelten in den Oktober-Schulferien unsere Tochter Julia und auch Valett war mit Jule dort als Ferienkind. Als Julia dann nach Hause kam, blieb unsere "Willy-Walli" bei unseren Eltern. Sie ist dort "die Prinzessin" - trotz ihres schweren Vorlebens ist sie die Sanftmut in Person!

Hexe schenkte dann am 20.04.2002 neun wunderbaren kleinen "I´s" das Leben.

Eigentlich sollte dann erst einmal Schluß sein für unsere alte gute Hexe, aber sie hat es geschafft, an ihren Mozart heranzukommen und so kam unser "J - Unfall" am 07.11.2002 zur Welt. Auch die Sieben haben wir großbekommen und in allerbeste Hände abgeben können. Jule vom Mönchswalder, blieb bei uns. So haben wir hier eine wunderschöne Hündin, die unsere drei „Ur“-Hunde in sich vereinigt. Sie ist die Tochter von Hexe und Mozart und Enkelin unserer guten alten Nixe.

Am 16. März 2002 kam neues Leben ins Haus: Wieke vom Ecke-Manns-Hof. Sie ist ein Monsterhund geworden: riesengroß und schön und „platschig“. Wir nennen sie Nessie, dieser Name passt zu ihr wie kein anderer. Wenn man Nessie lassen würde, würde sie den ganzen Tag im Wasser sitzen oder herumwaten. Nessie hat ein besonders einnehmendes und bezauberndes Wesen. Auf Menschen, die keine Hunde mögen, hat sie es besonders abgesehen, als wenn sie diese Leute überzeugen wöllte, was sie doch nicht für ein liebes und verschmustes Riesenbaby ist …

Auch Nessie ist A1 HD-frei, und so haben wir sie mit unserem Mozart verheiratet. Am 07.12.2003 konnten wir 8 kleine K-Babys auf dieser Welt begrüßen. Zwei Tage später, mit fast 10 Jahren, brachte Hexe ihre 4 L-Babys zur Welt. Es war wie ein Wunder, dass sie das ohne Kaiserschnitt und mit so wenig Milch geschafft hat, diese 4 kleinen Berner großzuziehen.

Kleo blieb länger. In der Nacht vom 27. zum 28. Februar 2004 starb ihr Vater, unser herrlicher Mozi-Mann. Wir hatten nun unsere 10-jährige Hexe, die er auf keinen Fall mehr decken sollte, seine Tochter Jule (wir nennen sie noch immer Püppi) und seine Tochter Kleo. Er war 9 Jahre alt und sollte, damit er uns möglichst lange erhalten bleibt, überhaupt nicht mehr decken. Also wollten wir ihn kastrieren lassen. Mozart hat diese Operation nicht überlebt. Er hatte zwei Herzanfälle, beim zweiten ging er über die Regenbogenbrücke …

Nach langem Hin und Her verkauften wir Kleo zu Ostern dann doch noch, wir waren überzeugt, dass sie es bei der Familie noch besser haben kann als bei uns. Ihr neues Herrchen beging den Fehler, uns Kleo Anfang Juni für ein paar Tage in Pension zu geben. Sie ist ein Ebenbild ihres Vaters – ein Traumhund! Wir haben unsere Kleo zurückgekauft. Auf Ausstellung wird sie als „edle und ausdrucksvolle Hündin“ beschrieben, und dabei ist sie doch gerade mal ein Jahr alt.

Wir haben in der Nähe von Erfurt einen Rüden gefunden, der neben einem wunderbaren Wesen auch äußerlich Mozart gleichkommt: Arko von der Klemm`s Mühle. Wir werden mit unserer Püppi zur nächsten Hitze dorthin zum Decken fahren und freuen uns sehr auf unsere M-Babys im Frühjahr. Auch Nessie soll noch einmal belegt werden. David vom Mönchswalder, Mozarts Sohn wird, wenn alles klappt, der Vater unserer Mini-N`s.


Zur Eingangsseite