Aktuelles - Berner Sennen Welpen


Meine geliebte Kleo, mein Seelenhund!



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Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben, die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege. Die wie ein Schatten sind und die man braucht wie die Luft zum Atmen.
Jeder meiner Hunde war und ist für mich ein ganz besonderer Hund, ich liebte und liebe sie unsagbar! Du warst für mich mein Seelenhund, Du warst meine beste Freundin, meine Geliebte, mein Kind, Du hast mir in die Seele geschaut und Du hast Dein ganzes Leben nur für mich gelebt.
Und es war, als ob Dein von mir über Alles geliebter Papa Mozart in Dir weitergelebt hätte ...
Wir haben uns so blind verstanden, dass ich manchmal einen Gedanken noch nicht mal zu Ende gedacht hatte und Du hattest ihn schon erraten.
Und Du warst unvergleichlich schön! Eine schönere Hündin wird es für mich niemals geben ... Deine Blicke, Deine Mimik, Dein wunderschönes Gesicht!
Ich liebe Dich! Und ich kann es kaum ertragen, dass Du jetzt neben Deiner Mama und Deinem Papa in der kalten Erde liegst ...
Ich habe monatelang um Dich geweint, jeden Tag, ich sehe schon kaum noch etwas. Wenn es noch irgendeine Hoffnung gegeben hätte, dann hätten wir es versucht; aber es gibt kein morgen mehr, weil ich endlich begriffen habe, dass es nur noch eine Erlösung gibt ...
Ich hoffe nun, daß mein Seelenhund gut im Regenbogenland ankommt!
Und ich danke ganz herzlich meinen Freunden für die tröstenden Worte und Kerstin für diese schöne Erinnerung an meine geliebte Kleo.



Kleo hatte im Januar 2011 plötzlich wenige Tage Schwierigkeiten beim Aufstehen, sie kam zwar dann schnell hoch, aber es war ein kurzer Schmerzlaut zu hören. Wir waren sofort beim TA. Mein Verdacht damals war Anaplasmose (einige Anaplasmose-Fälle waren mir bekannt geworden, auch mit tödlichem Ausgang, furchtbar!) Wir haben sämtliche Blutwerte checken lassen, auch Borreliose, Anaplasmose etc., alles war negativ GsD. Und dann war alles wieder - wie es schien - in Ordnung. Ende März 2011 waren wir zu einem größeren Berner-Treffen in Tschechien, da tobten über 30 Berner u. a. durch die Gegend. Marianne sagte abends: Kleo schlurft! Und ich sagte noch: Sie hat doch so große Pantoffeln, sie schlurft manchmal (war auch immer so). Vom Treffen zurück kamen wir mit einer leicht humpelnden Kleo. Und dann war das Humpeln weg und das Schlurfen wurde schlimmer. Im April / Mai 2011 fing dann auch Kleo an, sich die Beine selbst zu stellen. Anfang Juli hatten wir einen Termin in der TK Chemnitz, einem Orthopädie-Spezialisten. Beim Röntgen sah man zwar, dass da was am Rücken ist, aber nicht, was genau. Einige Tage später ließen wir dort ein MRT machen: Bandscheibenvorfälle bei L2/3, L3/4, L5/6 und L7/S1 - der gesamte Rücken kaputt!!! Nach Auskunft von Dr. Böckel von der TK Chemnitz inoperabel, da würde man beim Aufmachen mehr Schaden anrichten, als gutzumachen wäre ... Wir sollten Physiotherapie machen: 15 Minuten laufen, bergauf wäre gut (nur dass man da leider wieder runter muß), Wassertreten, Schwimmen. Wir waren den ganzen Sommer am Strand, wir haben eine Schwimmweste gekauft. Ich habe den Beifahrersitz meines Dienstautos ausbauen lassen ... nichts wurde besser. Im September habe ich Kleo ein Auto gekauft - vielen Dank an dieser Stelle an Beata, die Kleo das Auto von ihrem geliebten Louis überließ!

Sie bekam ununterbrochen Schmerzmittel, monatelang, und wenn es abends gar nicht mehr ging, hatte ich ein Opiat, dann schlief sie endlich entspannt. Weihnachten wurde es ganz schlimm: Sie weinte leise den ganzen Tag, kein Tag mehr ohne das Opiat. Sie ließ sich auch nicht Tragen, schleppte sich auf den Vorderbeinen durch den Schlamm, wenn man ihr helfen wollte, dann “versteinerte” sie förmlich ... Und dann schaffte sie es nicht mehr rechtzeitig sich rauszuschleppen, mußte unter sich machen, es war furchtbar für diese stolze wunderbare und wundervolle Hündin, meinen Herzens- und Seelenhund! Ich habe sie abgewaschen, getrocknet, getröstet und ich wußte nicht mehr, wie wir es zum nächsten mal raus schaffen sollten?! Am 26. Dezember wollte ich den TA rufen. Und dann haben wir gesagt, wir gucken, wie es morgen ist. Und am 27. Dezember das Gleiche. Und am 28. Dezember lag sie früh an der Schlafzimmertür und wollte nicht mehr ins Bett, und sie weinte wieder so leise ... und da habe ich dann den TA angerufen ... kurz vor 13.00 Uhr ist sie in meinem Schoß eingeschlafen, mein Seelenhund! Ende Dezember habe ich von den Besitzern einer von Nessies Wurfschwestern erfahren, dass auch Wiebke bereits zwei Bandscheibenvorfälle hatte. Wir sind jetzt überzeugt davon, daß auch unsere arme Nessie den ganzen Rücken voller Bandscheibenvorfälle hatte, da der Krankheitsverlauf absolut identisch war, nur waren wir mit ihr nicht zum MRT, so daß es keiner wußte. Und auch einer der Söhne von Kleos Kindern hat eine Auffälligkeit im Rücken, ich hoffe ganz sehr, dass dies niemals ein Thema wird - seine Besitzerin ist sehr aufmerksam und hat alle vorbeugenden Maßnahmen ergriffen - GsD!

In tiefer Trauer
Annerose Seibt





Hier haben wir wunderschöne handgemachte Halsbänder und Leinen für unser Hunde erhalten!
Und hier sieht man uns richtig rennen: Die Talsperre Bautzen - Anbaden
Ergebnis der unangekündigten  Zuchtstättenbesichtigung   am 05.08.09


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